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Wenn die Ohren pfeifen: Tinnitus-Masker kann eine Hilfe sein

02. August 2021

Das Ohr pfeift ständig in einem hohen Ton oder rattert und zischt! Wer erstmals von Tinnitus (lat. tinnire klingeln) betroffen ist – manchmal nach einem Hörsturz, manchmal scheinbar „einfach so“, hat oft das Gefühl, verrückt zu werden. Leider verschwindet das Geräusch nicht bei allen wieder von selbst. Manche Menschen leben dauerhaft mit einem Ton in einem oder beiden Ohren.

Wenn die Ohren pfeifen: Tinnitus-Masker kann eine Hilfe sein

Tinnitus kann zusammen mit anderen Krankheiten auftreten
Liegt der Anfang des Ohrgeräusches weniger als drei Monate zurück, spricht man von einem akuten Tinnitus. Dauert er länger an, nennt man ihn chronisch. Je nach Belastungsintensität unterscheidet man vier Schweregrade, denn nicht jeder leidet gleich stark. Psychische Belastungen und Dauerstress können den Effekt aber verstärken. Störungen an der Halswirbelsäule oder Kiefer-Kaumuskulatur können die Lautstärke erhöhen. Tinnitus tritt oft in Zusammenhang mit anderen Ohrenkrankheiten oder Nerven- oder Gefäßerkrankungen auf. Daher sollte man gleich zu Beginn einen Hals-Nasen-Ohrenarzt aufsuchen.

Tinnitus-Masker übertönt Tinnitus-Ton
Gibt es keine erkennbare körperliche Ursache, versucht man in der Behandlung vor allem, die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Sogenannte Tinnitus-Masker sind kleine Geräte, ähnlich Hörgeräten, die hinter dem Ohr angebracht werden. Sie senden ein Rauschen aus, das den Tinnitus-Ton überdeckt. Das Gehirn stuft den Tinnitus-Ton mit der Zeit als unwichtig ab, manchmal verschwindet er ganz. Auch Entspannungstechniken, autogenes Training, Yoga oder Atemtherapie können dabei helfen, den Tinnitus abzuschwächen.

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