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Akne richtig behandeln. Nicht nur in der Pubertät lästig

20. August 2021

Pickel und Entzündungen im Gesicht? Akne tritt zwar meist in der Pubertät auf, doch auch noch rund um das 30. Lebensjahr oder später können die lästigen Mitesser und Pusteln im Gesicht und an anderen Körperstellen auftreten: Von leichter Akne bis hin zu großflächigen Knotenbildungen.

Akne richtig behandeln. Nicht nur in der Pubertät lästig

Androgene lösen Akne aus
Auslöser von Akne sind in der Regel Androgene, die eine zu hohe Talgproduktion verursachen. Hierdurch kommt es auf der Haut zu Verhornungsstörungen an den verstopften Haarfollikeln. Bakterien siedeln sich an und verursachen Entzündungen. Versucht man, Pickel und Pusteln selbst auszudrücken, können weitere Entzündungen folgen und sich außerdem Narben bilden. Ein Hautarzt sollte daher die passende Therapie bei Akne auswählen. Eine medizinische Kosmetikerin kann die Haut behandeln.

Spezielle Salben können helfen
Akne wird je nach Schweregrad lokal behandelt, z. B. mit Salbe. Retinoide, Azelainsäure, Alpha-Hydroxysäuren und Antibiotika sowie Benzolperoxid (BPO) stehen als Wirkstoffe zur Verfügung. Retinoide wirken antientzündlich und antibakteriell und lösen Verhornungen. Azelainsäure wirkt ebenfalls gegen Entzündungen und Bakterien, aber bremst auch die Bildung hornbildender Zellen. Alpha-Hydroxysäuren als natürliche Fruchtsäuren können die Poren der Talgausführungsgänge öffnen. Mit Antibiotika – gegen die Bakterien in den Taldrüsen - wird meist über einen längeren Zeitraum behandelt. BPO ist rezeptfrei in der Apotheke als Waschgel oder Pflegemittel erhältlich. Es wirkt keimtötend und hornlösend.
Ist die Akne schwerer, wird oft auch innerlich, z. B. mit Tabletten, behandelt (Antibiotika, Antiandrogene, Retinoide). Generell empfehlen sich zur Hautpflege pH-neutrale Waschlotionen, Feuchtigkeitscremes und Make up ohne Fett und Öle, z.B. aus der Apotheke.

 

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