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Grauer Star kommt mit dem Alter. Woran man ihn erkennen kann

22. September 2021

Ältere Menschen ab ungefähr 60 Jahren wissen es: Die Sehschärfe nimmt leider immer mehr ab. Als Grauen Star (auch Katarakt) bezeichnet man die typischen Linsentrübungen im Auge, die das Sehen in der Nähe oder Ferne beeinflussen. Verschwommenes Sehen und Blendempfindlichkeit, nebeliges oder verschleiertes Sehen sind die Anfangssymptome. Auch das Farbensehen kann verändert sein.

Grauer Star kommt mit dem Alter. Woran man ihn erkennen kann

Eintrübung kann Jahrzehnte dauern
Zum Grauen Star kommt es durch eine Veränderung der Struktureiweiße in der Augenlinse. Die Ursache ist bislang unklar. Zum Teil handelt es sich um eine Erbanlage. Die Linse ist mit zunehmendem Alter nicht mehr elastisch und trübt sich ein. Diese Eintrübung verläuft sehr langsam und kann sogar Jahrzehnte dauern. Kurze Zeit lässt sich die Sicht beim Grauen Star manchmal durch eine Brille verbessern, doch langfristig muss operiert werden.

Kunstlinse wird durch kleinen Schnitt positioniert
Bei einer Operation – in der Regel in örtlicher Narkose - wird die Linse durch eine Kunstlinse aus Acryl oder Silikon ersetzt. Hierbei wird nach der Betäubung ein kleiner Schnitt Richtung Augenlinse gesetzt. Der Kern und die Rinde der alten Linse werden entfernt und durch den Schnitt wird eine neue Linse eingefügt. Feine Haltebügel halten diese in der Position. Die Heilung dauert ungefähr vier Wochen. Währenddessen nimmt man antibiotische und entzündungshemmende Augentropfen. Man operiert zunächst das eine Auge und etwas später dann das andere. Man kann sich ein Leben lang, auch im hohen Alter, operieren lassen.

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