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Zecken lauern nun wieder im Grünen. Wanderröte nicht ignorieren

22. April 2022

Die unbeliebten Zecken heften sich gerne im Gras oder Dickicht an unsere Kleidung, bevor sie sich an der Haut festsaugen (z. B. in der Kniekehle oder an den Ohren). Schon ab acht Grad Außentemperatur sind sie unterwegs. Zecken können die durch Viren übertragbare Gehirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) oder Lyme Borreliose verursachen.

Zecken übertragen Krankheiten
Bis zum ersten Biss vergehen oft mehrere Stunden. Mit dem Speichel der Zecke können auch Krankheitserreger mit in die Wunde gelangen. Nach einigen Tagen Blutsaugen fällt die Zecke ab. Zecken sind oft mit dem Überträgerbakterium der Lyme Borreliose infiziert. Je länger die Saugzeit, desto wahrscheinlicher die Infektion.

Wanderröte beachten
Eine Borreliose kann sich in Kopfschmerzen, Mattigkeit und Fieber äußern. Aber besonders die sogenannte Wanderröte, ein runder rötlicher Hautfleck, der verzögert auftritt und lange Zeit nach dem Zeckenbiss sichtbar bleibt, ist ein Warnzeichen. Schmerzen, Bewusstseinsstörungen und sogar Gesichtslähmungen oder eine Hirnhautentzündung können auftreten.

Impfung gegen FSME
Empfehlenswert ist eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Auch hier kommt es bei einer Infektion zu grippeähnlichen Symptomen. Nach einer Besserung können sich die Krankheitszeichen verschlimmern: Krampfanfälle und neurologische Störungen mit Folgeschäden sind möglich.

Zeckenabwehrsprays aus der Apotheke schützen
Um den lästigen Zeckenbissen vorzubeugen, sollte man im Grünen lange, enganliegende helle Kleidung tragen. Zeckenabwehrsprays aus der Apotheke bieten einen guten Schutz für mehrere Stunden. Zuhause unbedingt den ganzen Körper auf Zecken absuchen. Hat sich eine Zecke festgebissen, sollte man sie mit einer Zeckenzange oder Zeckenkarte aus der Apotheke entfernen (nicht drehen). Die Einstichstelle danach noch einige Wochen beobachten und bei Wanderröte oder grippeähnlichen Symptomen den Arzt aufsuchen.

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